Wir alle wollen im Beruf zufrieden sein. Entweder im aktuellen oder in einem anderen. Doch jede berufliche Veränderung ist schwer. Ganz besonders der Ausbruch aus dem Goldenen Käfig. Doch gerade ohne ein klares Ziel, ohne ein „Hin zu“, liegt der Fokus oft auf der „Kündigung“ mit all ihren Risiken und Regelungen.

Doch in Wirklichkeit ist die „Kündigung“ nicht das Ziel. Sie ist nur Mittel zum Zweck. Die „Kündigung“ ist nur eine Etappe auf dem Weg zur Zufriedenheit.

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, also zu unserer Zufriedenheit. Und es ist nicht so wichtig, welchen genau du nimmst. Aber das du einen nimmst, umso mehr. Doch wie planen wir diese Reise? Indem wir zum Bahnhof gehen und uns eine Fahrkarte kaufen?

Nein!

Zuerst legen wir das Ziel fest und wann wir fahren wollen. Dann suchen wir nach Hotels und zum Schluss kümmern wir uns um die Fahrkarte. Wir planen vom Großen ins Kleine!

Von hinten nach vorne. Vom Wunsch Rom zu besuchen, bis zur Weckzeit am Abreisetag.

Und genau dieses Prinzip, sollten wir auch bei allen Fragen rund um unsere berufliche oder persönliche Neuorientierung anwenden. Fangen wir also mit dem „Großen“ an, mit deinem „Hin zu“.

Deine “Hin zu“

Wenn ich dich Fragen würde, wo du mit 50 oder 60 Jahren stehen willst – auf welches Leben und welche Entscheidungen du zurückblicken willst – was wäre das dann? Was möchtest du erlebt haben und wovon deinen Enkeln erzählen? Welcher Tätigkeit möchtest du dann nachgehen und wie soll das ablaufen?

Dein „Hin zu“ findest du nicht von heut auf morgen. Aber du kannst heute damit beginnen. Wenn es dir noch schwer fällt, dann helfen dir sicher die “was wäre wenn …”-Fragen.

Lass einfach mal die Gedanken schweifen und tu so , als wenn du es schon wüsstest. Und ganz wichtig: Du musst dich jetzt noch nicht für alle Zeiten festlegen. Wichtig ist nur, dass du eine Idee davon bekommst.

Dein „Hin zu“ können wir dann auf Teilziele herunterbrechen. Ich nehme gern 10 und 5-Jahres-Ziele. Diese Ziele kannst du – genau wie deine „Hin zu“ – jederzeit verändern, korrigieren oder anpassen. Wichtig ist, dass du die grobe Richtung kennst und den ersten Schritt machst!

Dein 10-Jahres-Ziel

Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen. Aber sie unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können! Adrian Schweizer

Reflektiere doch einmal deine letzten 10 Jahre und was in der Zeit alles passiert ist! Bei mir waren das vor meiner Kündigung das Zusammenkommen und die Hochzeit mit meiner Frau, drei Kinder, Hauskauf, viele berufliche Erfahrungen und eine neue Ausbildung.

Was war es bei dir?

Es ist doch erstaunlich, was man in 10 Jahren alles erreichen kann.

Der gleiche Zeitraum in die Zukunft gedacht: Du könntest Arzt werden, im Landtag sitzen, einen Kindergarten eröffnen oder dir eine traumhafte Nebentätigkeit aufbauen.

Du könntest dein Leben komplett ändern oder aber an vielen kleinen Stellschrauben drehen. Du kannst so vieles in zehn Jahren machen, das nichts mehr mit deiner heutigen Unzufriedenheit zu tun hat.

Zeit für den nächsten Schritt.

Dein 5-Jahres-Ziel.

5 Jahre kannst du gut überblicken. Es ist die Zeitspanne für ein Studium oder eine Ausbildung, oder Zeit um in einer Selbstständigkeit Fuß zu fassen. Die Jahre, die ich bereit bin, mich noch mal durchzubeißen, um meinem „Hin zu“ immer näher zu kommen.

Wenn du daran denkst, wo du in 5 Jahren stehen könntest, treten dein Sicherheitsbedenken, und mögliche Einkommenseinbußen von heute, in den Hintergrund. Du solltest natürlich trotzdem die Risiken und Schwierigkeiten mit einbeziehen, alles andere wäre Schönfärberei. Aber es ist nicht mehr so wichtig, weil du weißt wofür du das tust.

  • „Vor fünf Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich es bis hierher schaffe!“
  • „Wie schön, dass ich das Studium durchgezogen habe!“
  • „Gut, dass ich mich damals dafür entschieden habe.“
  • „Toll wie mein Nebenberuf zu meinem Hauptberuf wurde!“

5 Jahre kannst du schon ganz gut planen aber gleichzeitig ist es ein Zeitraum, der immer noch wahnsinnig viel Anpassungsspielraum bietet. Es ist genau wie die Schritte davor, ein Kompass, eine grobe Vorgabe, die immer wieder angepasst und nachjustiert werden kann.

Wirklich konkret wird es im nächstem Schritt.

Dein 1-Jahres-Plan

Und jetzt – und eben erst jetzt – macht es Sinn aus deinem „Hin zu“ und deinem 10 und 5-Jahres-Ziel konkrete Optionen oder schon Handlungen abzuleiten. Denn erst kommt die Frage „Wo willst du hin?“ und dann das „Wie kommst du da hin?“

Jetzt können wir planen, was wir dieses Jahr schon erreichen wollen, Termine abstimmen, Infos einholen und Ansprechpartner finden.

  • Wo kann ich mich bewerben?
  • Mache ich erst mal einen Überbrückungsjob? Welchen?
  • Welche Uni bietet das Studium XY an?
  • Bleibe ich erst mal wo ich bin und mache das berufsbegleitend / in Nebentätigkeit?
  • Wann rufe ich bei Firma XY an und frage … ?
  • Wer käme als Partner oder Mentor in Frage?
  • Oder auch: Was kann ich in meinem Beruf verändern um zufriedener zu sein.

Jetzt machen diese Planungen absolut Sinn, denn sie sind mit deinen langfristigen Zielen im Einklang. Kurzfristige Risiken oder finanzielle Einbußen verlieren ihren Schrecken und wirken kontrollierbar.

Und auch ganz wichtig: „nicht springen sondern schreiten“. Nicht „kündigen“, bevor du weißt, wo du hin willst. Und immer auch die Hürden und Schwierigkeiten im Hinterkopf behalten (siehe Artikel: Was passiert eigentlich, wenn ich kündige?) Aber gleichzeitig auch keine Angst davor haben. Die „Kündigung“ – solltest du dich dafür entscheiden – ist nur eine Etappe, nicht das Ziel.

Und jetzt?

  • Wenn du schon ein „Hin zu“ hast, dann go-for-it! Breche es in Teilziele herunter und plane deine nächsten Schritte.
  • Wenn du noch ganz am Anfang stehst, dann helfen dir die “was wäre wenn …”-Fragen um eine Idee davon zu bekommen, was alles möglich ist.

Und wenn du gern ein Stück des Weges mit jemandem gemeinsam gehen willst, dann ist vielleicht das hier interessant für dich:

Jetzt kommt Werbung ?:

Komm in unser Erfolgsteam und lass uns den Weg gemeinsam gehen!

Im Team …

  • … finden wir unser „Hin zu“ und machen daraus Teilziele!
  • … entwickeln wir daraus konkrete Optionen und Möglichkeiten, in welche Richtung die Reise gehen könnte.
  • … finden wir Wege, wie wir unsere Ziele Schritt für Schritt erreichen können.
  • … bleiben wir in der Sicherheit unserer jetzigen Situation und machen keine Schnellschüsse.
  • … planen wir unsere nächsten Schritte und gehen unseren Weg gemeinsam.

Dazu nutzen wir Online-Workshops, gemeinsame Brainstorming-Runden, verschiedenste „Was wäre wenn, … – Formate“, die Kraft der Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe.

Dabei ist es egal, an welcher Stelle du gerade stehst. Es geht darum, den für dich richtigen Weg zu finden und mit der Umsetzung zu beginnen.

Wir sorgen dafür, dass wir in Bewegung kommen, bleiben und immer den nächsten Schritt gehen.

Hau den ersten Stein um und plane deine Reise!

Moritz

PS: All life is yours! – Das Leben gehört dir!

PPS: Im nächsten Artikel, werde ich dir erzählen, was mein „Hin zu“ ist, wie ich daraus Teilziele gemacht habe und wie ich mein Leben peu-à-peu nach diesem „Hin zu“ ausrichte. Stein für Stein …

Hat dir der Artikel gefallen?

Dann melde dich an und ich informiere dich, wenn es etwas Neues gibt!

Bekommen Sie gratis Email Benachrichtigungen!

Registrieren Sie sich jetzt, um eine Email zu erhalten, wenn ich neue Inhalte publiziere.

Kein Spam und deine Daten sind sicher! Du kannst dich jederzeit abmelden!

Ich bin Moritz,

ich war 12,5 Jahre Kriminalbeamter, bevor ich den Goldenen Käfig 2017 verlassen habe. Heute bin ich Vater von drei Kindern, Ehemann,  IT-Consultant, Trainer und Coach.

Wir können das System nicht verändern. Aber wir können unser Leben verändern. Wenn du willst, können wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen. Hau den ersten Stein um!

Alle Bilder von unsplash.com oder privat