Du brauchst ein “Hin zu”, … das erzähle ich allen, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Aber was  ist mein “Hin zu”? Das habe sowohl ich mich, als natürlich auch andere gefragt. Und klar, ich will dir gerne davon erzählen, denn …
Glaube das, was du selbst nachgeprüft und für richtig empfunden hast! Gautama Buddha

Dieser Satz ist nicht von mir aber ich versuche mich immer wieder daran zu erinnern und nur Dinge zu raten oder zu empfehlen, die ich selbst ausprobiert habe.

Mein “Hin zu”

Ich war schon lange unzufrieden im behördlichen Umfeld, hatte aber überhaupt keine Ahnung, was ich sonst machen könnte. Mein “Hin zu” habe ich damals durch Zufall gefunden. Wobei ich mir sicher bin, dass ich auch später noch darüber gestolpert wäre.

Meine Frau hatte 2012 das Buch ‚Miteinander reden 1’* von Friedemann Schulz von Thun mitgebracht. Ich kannte es nicht, aber es lag rum, ich nahm es … und das war’s.

Das war der Beginn meiner Reise. Ich habe seitdem nicht mehr damit aufgehört Bücher über Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Organisationsentwicklung oder Persönlichkeitsentwicklung zu lesen. Ich habe Seminare besucht, eine Ausbildung gemacht und mich immer tiefer mit diesen Themen auseinandergesetzt.

Ich liebe dieses Zeug!!!

Ich bin von Fragen wie, “Warum verstehen sich die Menschen so häufig nicht?” und “Wie können wir Organisationen gestalten, um die Motivation der Mitarbeiter zu erhalten?” oder auch “Wie kann ich mich selbst und andere besser verstehen?” fasziniert.

Am Anfang wusste ich nicht, wo mich das mal hintragen wird. Aber als ich mich immer mehr mit der Frage “Was will ich eigentlich?”, beschäftigt habe, war die Antwort immer häufiger “Das will ich!”

Über diese Themen reden, schreiben und nachdenken. Seminare geben und besuchen, coachen, trainieren und beraten.

Das will ich machen – das ist mein “Hin zu”. Konkreter braucht es nicht zu sein.

Mein 15-Jahre-Ziel

Anders als ich in meinem Artikel ‚Du brauchst ein “Hin zu” …‘ empfohlen habe, habe ich mir selbst ein 15 und kein 10-Jahres Ziel gegeben. Dann werde ich ungefähr 50 Jahre alt sein und meine Kinder werden langsam flügge werden. Ich glaube das ist ein guter Anhaltspunkt.

Mein 15-Jahres-Ziel ist es, ein eigenes Seminarhaus an einem See zu haben. Das ist die Vision, an der ich meine konkreten Handlungen ausrichte: “Bringt mich das, was ich vorhabe, meinem Ziel näher?”

Ganz wichtig dabei ist: vielleicht werde ich mich bis dahin anders entscheiden. Vielleicht wird dann etwas anderes im Fokus stehen. Aber das Seminarhaus am See ist die Richtschnur. Wenn ich in diese Richtung laufe, dann bin ich auf jeden Fall richtig. Denn selbst wenn ich mich unterwegs entscheide, Bergführer zu werden, ist alles, was ich bis dahin gelernt habe – organisieren, Vorträge halten, Umgang mit Menschen – absolut mein Ding.

Während ich das schreibe, kommt mir gerade der Gedanke: “Bergtouren für gestresste ‘Hamsterradläufer’ mit integrierten Abendseminaren auf den Hütten!” anzubieten. Zack, Gedanke niedergeschrieben und fixiert!

Mein 5-Jahres-Ziel

Ich habe meine Coaching-Ausbildung 2014 mit dem Ziel begonnen, in den höheren Dienst aufzusteigen, um etwas zu verändern. 2015 habe ich sie mit dem 5-Jahres-Ziel abgeschlossen:

In fünf Jahren habe ich, außerhalb meiner Behörde, einen Job der mich ausfüllt. Aldersbach

November 2015

Ich habe also während meiner Ausbildung eine 180° Grad-Drehung hingelegt (näher beschrieben im Artikel ‚Mein Weg zur Kündigung als Beamter‘.) Ich habe die Gründe entdeckt, warum ich im öffentlichen Dienst nicht zufrieden sein kann. Ich will immer noch etwas verändern, aber nicht mehr in den Mühlen des Systems, sondern von außerhalb.

In den nächsten 2,5 Jahren will ich meine Selbstständigkeit als Konfliktberater (und Mediator?) ausbauen, mir ein umfassendes Seminar- und Vortragsportfolio aufbauen und meine eigene Plattform aufbauen. Du liest gerade auf ihr!

Langsam wird es Zeit, mir ein neues 5-Jahres-Ziel zu setzen.

Mein 1-Jahres-Plan

Eine der ersten Dinge, die ich getan haben, war in meinem Heimatstädtchen offene Abendveranstaltungen zu meinen Themen anzubieten. So komme ich wieder verstärkt ins Vorträge halten und ich mache mir mit der Zeit einen Namen und kann darüber weitergehende Aufträge an Land ziehen. Bringt mich das meinem “Hin zu” näher? – Ja, klar!

Dann habe ich mich einer Traineragentur angeschlossen, über die ich Kommunikations- und Konfliktmanagement-Seminare halten werde. Bringt mich das näher? – Ja, klar!

Ich habe meinen Blog montagsfieber.de an den Start gebracht und will ihn nach und nach ausbauen. … – Ja, klar!

Ich habe mein Coaching-Angebot auf montagsfieber.de und www.moritzaly.de aufgebaut und Kunden akquiriert. … – Ja, klar!

Ich bin dem Citizen Circle beigetreten, einer Community aus ortsunabhängigen Unternehmern und Selbstständigen, um mich mit Leuten auszutauschen, die ähnliches wie ich gemacht haben und die schon viele Schritte weiter sind. … – Ja, klar!

Ein weiteres Ziel für dieses Jahr ist der Aufbau von so genannten Erfolgsteams, bestehend aus Leuten, die sich verändern und eine Strecke des Weges gemeinsam gehen wollen. (Informationen dazu findest du am Ende des Textes.) … – Ja, klar!

Ein Foul ist mir auch passiert. Ich hatte mich bei einer Stadtverwaltung auf eine sehr interessante Stelle beworben, die maßgeschneidert auf meine Fähigkeiten aus meinem alten Beruf gewesen wäre. Hätte mich das meinem “Hin zu” näher gebracht? Wer weiß?

Und nun?

Du merkst es selbst: Alles was ich jetzt Neues mache, hat einen Bezug zu meinem “Hin zu”. Ich stelle mir tatsächlich oft die Frage: “Bringt mich das, was ich vorhabe, meinem Ziel näher?”; “Ja? – Dann los!”; “Nein? – Dann anpassen oder weg damit!”.

Nicht immer gelingt mir das auf Anhieb und oft genug merke ich: “Ah, da war er wieder der Bodyguard, der die Sicherheitsvariante wählen wollte!” – z.B. die Bewerbung bei der Stadt – aber das ist okay. Den darf es auch geben. Nur darf er mich nicht so weit bringen, dass ich von meinem Ziel abrücke.

Und das heißt Seminare geben, Seminare besuchen, schreiben, organisieren, coachen, Konflikte lösen.

Und deshalb ist es so wichtig, dass du weißt, wo du hin willst. Denn dann kannst du alles weitere an diesem roten Faden ausrichten. Dann kannst du prüfen, ob dich jeder einzelne Schritt deinem Ziel näher bringt oder nicht.

Und dann kann eine nebenberufliche Weiterbildung, die Annahme eines Neben- oder Übergangsjobs, die “neue Hingabe” an deinen alten Beruf, der Beitritt zu einer Gruppe aus ähnlich Denkenden, oder eine lange “Selbstfindungsreise” eine wunderbare Möglichkeit sein, dir selbst näher zu kommen.

Es gibt den schönen Satz: “Think big, act small!” – der für mich so viel bedeutet wie, in großen Einheiten zu denken (Wo will ich mal sein?) und in kleinen Einheiten zu handeln (was ist der nächste Schritt – was kann ich heute tun, um meinem Ziel ein Stückchen näher zu kommen!).

Was tun?

Für mich ist elementar, zu wissen, wo ich hin will. Damit fängt alles an. Und das muss, wie schon geschrieben, keine detaillierte Jobbeschreibung sein, sondern eine grobe Richtung. Daran können dann, wie im Artikel “Du brauchst ein “Hin zu …” beschrieben, die Teilziele ausgerichtet werden und darauf dann die konkreten Handlungen abgestimmt werden..

Also zuerst:

  • Finde dein “Hin zu”! Wo willst du hin?
  • Mache daraus Teilziele.
  • Richte die konkreten Handlungen daran aus.
  • Stelle dir immer die Frage, „Bringt mich das, was ich vorhabe, meinem Ziel näher?“

Und über allem steht immer die Gewissheit, dass du dein “Hin zu”, deine Teilziele, deine Handlungen immer wieder überdenken, anpassen oder abändern kannst. Denn …

Nichts ist so beständig wie der Wandel! Heraklit

Wir können jeden Tag neu entscheiden. Aber lass uns schon mal in die grobe Richtung gehen. Anpassen können wir immer noch. Nur sich aus Angst, einen Fehler zu machen, gar nicht zu bewegen, ist mit Sicherheit die ungünstigste Alternative.

Lass uns einen Stück des Weges gemeinsam gehen:

Komm in unser Erfolgsteam und lass uns den Weg gemeinsam gehen!

Im Team …

  • … finden wir unser „Hin zu“ und machen daraus Teilziele!
  • … entwickeln wir daraus konkrete Optionen und Möglichkeiten, in welche Richtung die Reise gehen könnte.
  • … finden wir Wege, wie wir unsere Ziele Schritt für Schritt erreichen können.
  • … bleiben wir in der Sicherheit unserer jetzigen Situation und machen keine Schnellschüsse.
  • … planen wir unsere nächsten Schritte und gehen unseren Weg gemeinsam.

Dazu nutzen wir Online-Workshops, gemeinsame Brainstorming-Runden, verschiedenste „Was wäre wenn, … – Formate“, die Kraft der Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe.

Dabei ist es egal, an welcher Stelle du gerade stehst. Es geht darum, den für dich richtigen Weg zu finden und mit der Umsetzung zu beginnen.

Wir sorgen dafür, dass wir in Bewegung kommen, bleiben und immer den nächsten Schritt gehen.

Hau den ersten Stein um und setze dich in kleinen Schritten in Bewegung!

Moritz

Wenn du dir auch solche Fragen stellst ...

... oder wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen wollen, dann trag dich gerne ein!

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